Geschichte OF Bad Iburg

2016 – Neuer Schlauchwagen SW2000 KatS

Im Jahr 2016 nahm die Feuerwehr Bad Iburg einen neuen Schlauchwagen SW2000 KatS in Empfang.
Dieser löste das in die Jahre gekommene LF 16-TS ab. Vom Bund beschafft und im Katastropheschutz
eingebunden, ergaben sich für die Stadt Bad Iburg keine Kosten für die Anschaffung.
Das Fahrzeug wird dementsprechend im Katastrophenschutz mitwirken, aber auch örtlich bei
Einsätzen eingebunden sein.

2003 – Neues LF 8/6 TH

Im Jahr 2003 erhielt die Feuerwehr Bad Iburg ein neues Fahrzeug mit einem bis dahin neuartigen
Konzept. Neben einer Beladung für die Brandbekämpfung verfügt das allradgetriebene Fahrzeug
über eine komplette Ausstattung zur technischen Hilfeleistung. Damit kann dieses Fahrzeug
universell und autark eingesetzt werden.

1999 – Gründung der Jugendfeuerwehr

Das Jahr 1999 gilt als Gründungsjahr der Jugendfeuerwehr. Nach reiflicher Überlegung und
Abwägung der Vor- und Nachteile einer Jugendfeuerwehr wurde die JF Bad Iburg im November 1999
als 200. Jugendfeuerwehr im Bezirk Weser-Ems gegründet. Der erste Dienstbetrieb unter Leitung
von Bernd Happe, Stefan Hannibal, Anja Barfus und Olaf Herzog fand dann im neuen Jahr 2000 statt.
24 Jungen und Mädchen zählten zur Gründungstruppe. Fünf von ihnen sind der Feuerwehr bis heute
treu geblieben und versehen ihren Dienst mittlerweile in der aktiven Wehr. Insgesamt hat sich die
Gründung der Jugendfeuerwehr ausgezahlt. Bisher sind 14 Mitglieder aus der JF in den aktiven
Einsatzdienst übergetreten.

1992 – 60 Jahre FF Bad Iburg

Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums fand eine Großübung der umliegenden Feuerwehren auf dem
Schloss statt. Eine Verpuffung in der Kantine mit vermissten Personen war die Ausgangslage
für die groß angelegte Übung. Im weiteren Verlauf kamen Feuerwehren aus dem gesamten Südkreis
und dem angrenzenden Westfalen zum Einsatz. Neben der Brandbekämpfung und der Menschenrettung
durch Atemschutzgeräteträger stand auch die Wasserversorgung im Vordergrund.

Da die Hydranten auf dem Schloss im Einsatzfall nicht ausreichend Wasser liefern, musste eine lange Schlauchleitung
vom Charlottensee aus aufgebaut werden.

Die Übung war Auftakt zum Festwochenende der FF Bad Iburg.

Am Samstagabend fand zunächst ein Feuerwehrball mit den „Original Tiroler Skilehrern“ im Festzelt
auf der Klotzbahn statt.

Am Sonntag wurde ein Marsch durch die Bad Iburger Innenstadt durchgeführt, an dem auch Abordnungen
von Feuerwehren aus Belgien und der ehemaligen DDR teilnahmen.

1986 – Hubschrauberabsturz

Am 27.11.1986 wurden die Feuerwehren Alt-Georgsmarienhütte, Oesede und Bad Iburg zu einem
Hubschrauberabsturz an den Südhang des Teutoburger Waldes gerufen. Ein Bundeswehrhubschrauber
des Panzerabwehrregiments Celle war nahe des Dörenbergs verunglückt. Da es von der Besatzung
zunächst kein Signal gab, wurden die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bundeswehr und SAR zur Suche
der Vermissten im Dörenberg eingesetzt.

1975 – Waldbrandkatastrophe Lüneburger Heide

Im Jahr 1975 ereignete sich in der Lüneburger Heide (Niedersachsen) die größte Brandkatastrophe
der Bundesrepublik. Durch eine lange Trockenperiode kam es in den Nadelwäldern und auf den
Heideflächen zu einzelnen Bränden, die später außer Kontrolle gerieten. Die Brände erstreckten
sich letztendlich über die Landkreise Gifhorn, Celle und Lüchow-Dannenberg. Insgesamt wurden
ca. 15.000 Feuerwehrleute eingesetzt.

Das LF 8 aus Bad Iburg rückte ebenfalls mit 9 Mann Besatzung in die Lüneburger Heide aus, um
die Löscharbeiten zu unterstützen.

1972 – 32. Kreisfeuerwehrtag


Der 40-jährige Gründungstag wurde am 10. und 11. Juni 1972 in Verbindung mit dem 32. Kreisfeuerwehrtag
des Landkreises Osnabrück in den Anlagen des Städtischen Kurhauses gefeiert.

1968 – Neues Feuerwehrhaus im Rathaus

Beim Umbau des historischen Gografenhofes zum Rathaus wurde gleichzeitig ein Teil des Gebäudes
zu einem den Zeitanforderungen entsprechenden Feuerwehrhaus umgestaltet. Am 16. Januar 1968
konnte die Freiwillige Feuerwehr Iburg nach einer Zeit räumlicher Enge in der alten Legge
auf dem Schlosshof moderne Räume beziehen.

 

1954 – Neues Tanklöschfahrzeug

1954 erhielt die Iburger Feuerwehr ein modernes Tanklöschfahrzeug. In Verbindung mit dem
19. Kreisfeuerwehrtag des Landkreises Osnabrück wurde unter großer Anteilnahme der Iburger
Bevölkerung das 25-jährige Bestehen der Wehr auf dem Sportplatz „Offenes Holz“ gefeiert.

 

 

 

1945 – Kreisbrandmeister Schowe

Der 2. Weltkrieg brachte auch für die Iburger Feuerwehr viele Schwierigkeiten mit sich.
Es kam auch vor, dass die Iburger Wehrmänner nach Bombenangriffen in die Stadt Osnabrück
ausrücken mussten.

Nach dem Krieg wurde 1945 Heinrich Schowe aus Iburg zum Kreisbrandmeister berufen. Ihm
fiel die schwierige Aufgabe zu, das Feuerlöschwesen im gesamten Landkreis Osnabrück neu
zu organisieren.

1935 – Die erste Motorspritze


Im Jahr 1935 wurde die erste Motorspritze beschafft und ein Mannschaftswagen in Dienst gestellt.
Beide Errungenschaften lösten die bis dato verwendeten Fuhrgespanne, gezogen durch Pferde, ab.

 

 

 

 

 

1932 – Gründung


Auf Initiative des bisherigen Feuerwehrhauptmanns Hermann Markus und des Bezirksschornsteinfegermeisters
Max Richter wurde am 29.04.1932 die Freiwillige Feuerwehr Iburg gegründet. 25 Feuerwehrmänner
fanden sich in freiwilliger Verpflichtung zusammen und übernahmen den Feuerschutz in Iburg.
Das Feuerwehrhaus befand sich zu der Zeit in der alten Legge am Schloss.